Pilgerreisen Geleitwort Pilgerheft 2022

Die Apostelgeschichte spricht von den ersten Christinnen und Christen des Öfteren als Anhänger des neuen Weges (vgl. Apg 9,2; 19,9). Und das sagt viel aus über das Selbstverständnis der jungen Christengemeinde. Sich in der Nachfolge Jesu Christi zu wissen, der von sich selbst sagte, dass er Weg, Wahrheit und Leben ist (vgl. Joh 14,6), fordert heraus: Nicht der status quo, das immer gleiche Treten auf der Stelle, kann das Ziel sein, sondern Weggemeinschaft und damit das andauernde Unterwegssein mit Jesus Christus ist angesagt.

Nicht umsonst sprechen wir in bestimmten Zusammenhängen vom Lebensweg eines Menschen oder sind gelegentlich gehalten, unseren eigenen Lebenslauf ins Wort zu bringen. Der Weg ist ein sehr eindrückliches Bild: So wie kein Weg nur eben geradeaus geht, sondern Höhen und Tiefen kennt, Biegungen und Kurven, so ist es auch mit unserem Leben: Augenblicke des Glücks und der Freude wechseln sich ab mit Stunden der Ratlosigkeit, der Angst und der Trauer. Und nicht auszuschließen ist, dass wir einmal vom richtigen Weg abkommen und uns verirren.

Tröstlich ist, dass wir seit dem Tag unserer Taufe glauben dürfen, dass Jesus Christus an unserer Seite ist und alle unsere Wege mit uns geht. Er ist unser treuer Weggefährte, der uns über die Höhen, aber auch durch die Tiefen begleitet. Und ebenso bestärkend ist die Erfahrung, dass wir uns verbunden wissen mit vielen Schwestern und Brüdern im Glauben, mit denen wir eine große Weggemeinschaft des Glaubens bilden.

All das kommt bei einer Pilgerreise in besonders dichter und ausgeprägter Weise zum Ausdruck: Der bewusste Aufbruch zu einer Wallfahrtsstätte, das Unterwegssein in einer Gemeinschaft, die getragen ist vom gemeinsamen Glauben und schließlich das gemeinschaftliche Beten und Singen und die Feier des Gottesdienstes.

Eine Pilgerreise ist aber trotz allem Unterwegssein geprägt durch Momente der Unterbrechung und des Innehaltens: Es tut gut, den Alltag unseres Lebens, der zumeist in seinen gewohnten Bahnen verläuft, zu verlassen und aus anderer Perspektive darauf zu schauen. Es hilft, mit den bedrückenden Sorgen und manch quälender Frage an einen Gnadenort zu kommen, um eben diese Sorgen und Fragen dort lassen zu dürfen. Wie Viele erleben eine Pilgerreise genauso: als wegweisend im besten Sinne, weil sich Ihnen im Unterwegssein neue Perspektiven für den eigenen Lebens- und Glaubensweg eröffnen.

Ich möchte Sie gerne ermutigen, auch im Jahr 2022 aus der reichen Auswahl der angebotenen Pilgerreisen zu wählen und sich neu mit Christus auf den Weg des Glaubens zu machen.

Ihr

Erzbischof Stephan Burger

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