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Ihr Pilgerbüro Team

Pilgerreisen Geleitwort Pilgerheft 2021

Liebe Wallfahrerinnen und Wallfahrer,
liebe Schwestern und Brüder im Glauben!

„Das Wesentliche am Pilgern sind nicht die Höhepunkte, sondern das alltägliche Aufbrechen“, so schilderte mir vor kurzer Zeit ein Mitarbeiter seine persönliche Erfahrung vom Jakobsweg.

Ein Satz, der erst einmal ernüchtern könnte, verspricht man sich doch oft besonders erhabene oder spirituelle Momente während einer Pilgerreise. Damit sei die Möglichkeit solcher Momente keineswegs negiert, doch kann gerade in dem alltäglichen Aufbruch das Besondere liegen, das die Person auch weit über die Pilgerreise hinaus prägt. Es ist die Erfahrung, dass Aufbruch jederzeit möglich ist. Es ist die Erfahrung, dass angesichts von Schmerzen, Müdigkeit oder auch Lustlosigkeit Aufbruch immer möglich bleibt. Und in diesem Aufbruch selbst liegt ein unglaubliches Potenzial, gerade heute.

Seit Monaten sieht sich die ganze Welt mit der Corona-Pandemie konfrontiert. Neben der Bedrohung durch und der Angst vor dem Virus sind es oftmals die fehlenden Möglichkeiten, die fehlenden Höhepunkte wie Reisen und Feiern, die uns mehr und mehr zermürben. In einer Welt, in der das Besondere, Individuelle, stets Exklusive gesucht und gewünscht wird, verblasst der Alltag schnell. Und dort, wo unser Alltag durch bestimmte Unternehmungen nicht mehr aufgewertet werden kann, erscheint er zusehends fade, manchmal gar deprimierend.

Das Eigentliche, das uns Wesentliche, unsere Christusbeziehung liegt aber oftmals gerade nicht in den schillernden Momenten, in den großen Unternehmungen, sondern im Alltäglichen, in der Auseinandersetzung mit uns selbst, unserem Leben und Dasein. Das Pilgern ist eine Möglichkeit, sowohl in Gedanken als auch körperlich den Weg zu uns und unserer Christusbeziehung zu gehen. Das Pilgern ermöglicht uns tagtäglich den neuen Aufbruch, so wie wir auch tagtäglich zur Nachfolge aufgerufen sind. Das Pilgern verspricht dabei auch besondere Momente, doch gründen diese vielmehr in uns und in unserer Auseinandersetzung. Wenn wir uns auf diesen Weg des alltäglichen Aufbrechens, des Pilgerns einlassen, können es diese Momente sein, die uns stärken und auch über schwere Zeiten begleiten.

Ich bin dankbar, dass es in unserer heutigen Zeit diese Wege und Möglichkeiten gibt, bei denen Menschen auf die Suche nach der eigenen Christusbeziehung gehen können. Und ich bin dankbar, dass dies nicht immer große Veranstaltungen oder besondere Höhepunkte braucht, sondern im Alltag geschehen kann, so wie auch Gott uns zu jeder Zeit und im Alltag in die Nachfolge ruft.

Deshalb darf ich Sie ermutigen, auch im Jahr 2021 allein oder gemeinsam, in Gedanken, mit den Füßen oder anderen Fortbewegungsmitteln jeden Tag aufs Neue aufzubrechen, um sich auf den Weg der Nachfolge zu begeben.

Ihr

Erzbischof Stephan Burger

Erzbischof Stephan Burger
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