Pilgerreisen Geleitwort Pilgerheft 2019

Vorwort Pilgerwege 2020

Pilgern ist im Trend. Pilgern ist im wahrsten Sinne in der Mitte der Gesellschaft angekommen. Nicht erst Hape Kerkeling mit seiner Biografie hat dazu beigetragen. Filme, Bücher, Ratgeber und Reisebüros für die optimale Pilgerreise scheinen zu offenbaren, dass Pilgern längst nicht mehr eine ureigene religiöse Angelegenheit ist. Pilgern ist Sport, Selbstfindung, Lifestyle. Dabei kann das Wesentliche, das Eigentliche jedoch aus dem Blick geraten. Denn: Beim Pilgern geht es um Gott. Es geht um uns und unsere Beziehung zu ihm – auch wenn wir uns manchmal von ihm entfernt haben. Es geht um eine Positionsbestimmung und Suchbewegung, bei der die wandernde Bewegung helfen will, Orientierung zu finden. Als Christinnen und Christen glauben wir an einen Gott, der die Menschen geschaffen hat – nach seinem Abbild. Diese innere Beziehung zu diesem unseren Vater und Schöpfer ist in uns grundgelegt. Und doch können wir dieses Band manchmal nicht spüren – sei es, dass wir wegen Alltagsstress oder existenzieller Krisen daran gehindert werden. Sei es, dass wir bei so manchem erfahrenen Glück auch die Dankbarkeit dafür vergessen.

Beim Pilgern kann der Mensch seine existenziellen Fragen auf ganz besondere Weise stellen. Er kann sich wandernd der Antwort annähern. Er kann die Beziehung erneuern – ob an die Hand genommen durch Gott, im Streitgespräch oder in der Suche nach ihm. Pilgern ermöglicht, die religiöse Kompassnadel neu auszurichten. Pilgern kann helfen, das innere Band zum Schöpfer wiederaufzunehmen, sich an ihn neu zu binden, um das eigene Leben mit ihm zu gestalten.

Und deswegen ist Pilgern mehr als ein Trend. In einer Zeit, wo es immer öfter heißt, dass Religion an Bedeutung verliert, zeigen Phänomene wie das Pilgern, dass der Mensch sehr wohl nach spirituellen und religiösen Angeboten sucht. Zulauf und Attraktivität des Pilgerns sind Ausdruck, dass Menschen nach Identität, nach Beziehung und Position suchen – mehr denn je. Und wer sucht, den wird Gott ansprechen, begleiten, die Hand reichen.

Ich bin dankbar, dass es in unserer heutigen Zeit Wege und Möglichkeiten gibt, bei denen Menschen auf Identitäts- und Beziehungssuche Gott begegnen können. Ich bin dankbar, dass Gott selber uns zu jeder Zeit auf neue Wege der Nachfolge ruft.

Deswegen lade ich Sie alle herzlich ein, sich auch im Jahr 2020 allein oder gemeinsam, in Gedanken, mit den Füßen oder anderen Fortbewegungsmitteln auf den Weg der Nachfolge zu begeben, um bei Gott zu sein.

Ihr

Erzbischof Stephan Burger

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